Lithiumbatterien

26.07.2023 Meldung

Wieder Großbrand auf Autofrachter

Nach Recherchen des Handelsblatts hat ein E-Auto ersten Erkenntnissen zufolge einen Brand auf einem Frachtschiff vor der niederländischen Küste ausgelöst.
Fremantle Highway Brand Schiff Autotransporter 1200

Die „Fremantle Highway“ war den Angaben zufolge mit 2857 Autos von Bremerhaven nach Port Said in Ägypten unterwegs.

©Foto: Picture Alliance/AA/Dutch Coast Guard

Vor der niederländischen Wattenmeerinsel Ameland ist Feuer auf dem Frachtschiff „Fremantle Highway“ mit 2857 Autos ausgebrochen. Das berichtet das Handelsblatt in seinem Onlinedienst. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, habe die Küstenwache am Mittwoch mitgeteilt. Die übrigen 22 Mitglieder der Besatzung konnten demnach gerettet werden, einige seien verletzt worden.

Wie aus dem Bericht des Handelsblatts hervorgeht, sind Rettungskräfte im Einsatz, um das Feuer zu löschen und ein Sinken des Schiffs zu verhindern. Am Mittwochmittag habe die Küstenwache erklärt, dass das Schiff Schlagseite habe und weiterhin brenne. Ein Schlepper halte es demnach über eine Notverbindung in Position, zusätzliche Rettungsschiffe planten den weiteren Einsatz.

Die „Fremantle Highway“ war den Angaben zufolge von Bremerhaven nach Port Said in Ägypten unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Küstenwache, so das Handelsblatt, soll das Feuer in der Nacht in einem Elektroauto entstanden sein, von denen laut verschiedenen niederländischen Medien 25 an Bord waren. Das Feuer habe sich danach schnell ausgebreitet. Die Besatzung habe zwar versucht, das Feuer zu löschen, doch sei das fehlgeschlagen. Gegen drei Uhr nachts hätten die Sicherheitskräfte mit der Evakuierung des Frachters begonnen. Einige Besatzungsmitglieder seien von Bord gesprungen, der größte Teil sei nach Angaben der Küstenwache mit Hubschraubern von Bord geholt worden, so der Bericht des Handelsblatts.

Der Vorfall erinnert an das Feuer an Bord der „Felicity Ace“. Der Autotransporter, beladen mit fast 4000 Fahrzeugen, war Ende Februar 2022 auf dem Weg von Emden in die USA in Brand geraten. Auch damals vermuteten Fachleute, dass die Lithiumbatterie eines Fahrzeugs Ursache des Feuers gewesen war. Die „Felicity Ace“ war kurz darauf gesunken, weswegen diese Vermutung bis heute nicht bestätigt werden konnte. (gg/gh)

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