Lithiumbatterien in Containern: Verbände erstellen Leitfaden
Der Leitfaden stellt auch Maßnahmen für Klassifizierung und Regulierung, Containerverpackung, Lagerung an Land, Stauung an Bord von Schiffen, Störfallerkennung und Brandbekämpfung vor.
©Foto: HHLA/Thies RätzkeMit einem neuen Leitfaden für Lithium-Ionen-Batterien in Containern wollen die Industrieverbände CINS, ICHCA, IGP&I und TT Club den Risiken vorbeugen, die der Transport dieser Batterien auf dem Seeweg mit sich bringt. Der Leitfaden stellt Maßnahmen für den sicheren Transport von Lithium-Ionen-Batterien in ihren verschiedenen Ladezuständen und in elektronischen Geräten vor. Dazu gehören auch Klassifizierung und Regulierung, Containerverpackung, Lagerung an Land, Stauung an Bord von Schiffen, Störfallerkennung und Brandbekämpfung sowie Schadensverhütung und Risikominderung.
„Wir fordern alle an der Herstellung, Lieferung, Beförderung, Handhabung und dem Verkauf von Lithium-Ionen-Batterien Beteiligten nachdrücklich auf, sich ihrer Verantwortung für die Maximierung der Sicherheit während des Transports bewusst zu werden“, kommentiert Dirk Van de Velde, stellvertretender Vorsitzender von CINS (Cargo Incident Notification System) und Vorstandsmitglied der Vereinigung der Frachtabfertiger ICHCA.
Die „Lithium-ion Batteries in Containers Guidelines“ (C-Sar 101.A) sollen demnächst durch drei weitere Dokumente ergänzt werden: Checklisten für die Einhaltung der Vorschriften (C-SAR 101.B), Risikobewertung und Notfallmaßnahmen (C-SAR 101.C) sowie Schulung und Aufklärung (C-SAR 101.D). Die Akteure in der Lieferkette werden aufgefordert, die Ratschläge entsprechend ihren spezifischen Abläufen und Anforderungen umzusetzen. Die Sicherheit von Menschenleben, so die gemeinsame Mitteilung der Verbände; sollte dabei immer an erster Stelle stehen. (gg/gh)
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