Brennende Akkus sorgen für Großeinsatz der Feuerwehr
Mit Schutzanzügen ausgerüstet, konnten die Einsatzkräfte in das Innere des Containers vordringen und die teilweise verbrannten Akkus in Spezialbehälter umladen.
©Foto: Carsten RehderEin Brand in einem Industriegebiet am Konrad-Zuse-Ring in Flintbek bei Kiel sorgte am Donnerstag, dem 25. August, für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Wie die zuständige Feuerwehr Rendsburg berichtet, hatte gegen 03.30 Uhr ein Rauchmelder angeschlagen. Die ersten Einsatzkräfte hätten den Brand zweier 40-Fuß-Container bemerkt und deshalb die Alarmstufe erhöht. Sofort sei die Brandbekämpfung an den übereinander an einer Halle stehenden Containern eingeleitet worden.
Ein Ausbreiten der Flammen konnte laut Bericht verhindert werden, obwohl bereits ein Fenster zu der großen Halle geschmolzen war. Schnell sei den Einsatzkräften klargeworden, dass sich in dem unteren Container eine unbekannte Menge von Lithium-Ionen-Akkus befand. Der Löschzug Gefahrgut aus Rendsburg wurde ebenfalls alarmiert, denn es galt neben der Brandbekämpfung auch eine Gefährdung von Menschen und Umwelt auszuschließen. Über die NINA-Warn-App wurden die Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Mit Schutzanzügen ausgerüstet, konnten die Männer des Löschzuges Gefahrgut nach Auskunft der Feuerwehr schließlich in das Innere des Containers vordringen und die teilweise verbrannten Akkus in Spezialbehälter umladen. Um eine Kontamination zu vermeiden, mussten alle am Brandort eingesetzten Feuerwehrmänner ihre Schutzkleidung ablegen. Diese wird jetzt professionell gereinigt. An dem Einsatz waren rund 100 ehrenamtliche Helfer beteiligt, niemand wurde verletzt, über die Ursache des Feuers und die Schadenshöhe gibt es noch keine Erkenntnisse. (gg/gh)
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