USA: Hohe Strafen wegen Verstößen gegen Gefahrgutvorschriften
Die beanstandeten Sendungen waren bei der Luftfahrtgesellschaft American Airlines entdeckt worden.
©Foto: Picture Alliance/abacaDie US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat nach eigenen Angaben hohe Zivilstrafen gegen zwei Unternehmen verhängt, die gegen Gefahrgutvorschriften verstoßen haben. Im ersten Fall hatte laut FAA eine französische Firma sechs Kunststoffflaschen mit einer entzündbaren Flüssigkeit als Luftfracht für den Transport über die USA nach Mexiko aufgegeben. Dies wurde allerdings erst bei der Umladung am Flughafen Dallas-Fort Worth entdeckt. Denn für die Sendung lag keine Shipper’s Declaration vor, und sie war weder richtig eingestuft noch entsprechend verpackt, gekennzeichnet oder überhaupt in transportfähigem Zustand. Die Behörde verhängte deshalb ein Bußgeld von 54.000 US-Dollar.
Die zweite Strafe in Höhe von 50.000 Dollar trifft ein US-Unternehmen, das einem Angestellten 142 Lithium-Metall-Batterien im Passagiergepäck mitgegeben hatte. Der Verstoß war bei einer Gepäckkontrolle aufgefallen. (gg/gh)
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