Schütz Ecobulk SX-D erhält Prüfzeichen „FM approved“
Als Erweiterung des klassischen Gitterkorbs verfügt der IBC über eine geschlossene, feuerfeste Außenhülle aus Stahl.
©Foto: SchützAls erster und laut Hersteller bislang einziger Kombinations-IBC trägt der Ecobulk SX-D von Schütz das Prüfzeichen „FM approved“ der FM Global Group. Die Zulassung auf Basis des Prüfstandards FM 6020 des international anerkannten Industriesachversicherers gilt für brennbare und entzündliche Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt von ≥ 37,8 °C.
In Erweiterung des klassischen Gitterkorbs verfügt der IBC über eine geschlossene, feuerfeste Außenhülle aus Stahl. Verschweißt mit der integrierten Auffangwanne bildet dieser Mantel einen eigenen dichten Behälter um die Innenblase des Containers. Schütz verspricht mit dieser Doppelwand-Konstruktion einen effektiven zusätzlichen Auslaufschutz, auch beispielsweise im Falle eines Brandes mit extrem hohen Temperaturen.
Des Weiteren befinden sich alle drei Öffnungen des Containers zur Befüllung oder Entnahme am Oberboden – darunter eine Öffnung mit Nennweite DN 150, ein G2- sowie ein S56-Spund. Dies dient ebenfalls der Sicherheit. Sie sind durch Stahlkappen geschützt. Der vordere Spund ist mit einem Dip-Tube-System ausgerüstet. Zur Entnahme kann auch ein Pumpen-System angeschlossen werden.
Der Ecobulk SX-D ist geeignet für brennbare und leicht entzündliche Flüssigkeiten sowie generell für den Einsatz in explosionsgefährdeten Betriebsräumen der Zonen 1 und 2. Die Zulassung des 1000 Liter fassenden IBCs gilt für Füllgüter bis zu einer maximalen Dichte von 1,9.
In diesem IBC-Modell können laut Schütz auch sensible Füllgüter oder Gefahrgüter beispielsweise der Klasse 6.1 abgefüllt werden – darunter etwa Toluoldiisocyanat (TDI). Für solche Produkte wurden bisher meist kleinere Gebinde mit geringerem Volumen verwendet, beispielsweise Stahlfässer, damit bei einem Unfall weniger Flüssigkeit austreten kann. Die Doppelwand-Konstruktion des SX-D reduziert jedoch das Auslaufrisiko. (gg/gh)
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