Lithiumbatterien

20.01.2017 Meldung

Neue Studie zum Brandschutz bei der Lagerung von Lithiumbatterien

Der Versicherer FM Global hat einen ausführlichen Bericht über seine Brandversuche mit entsprechenden Brandschutzempfehlungen veröffentlicht
Brandversuch Lithiumbatterien Lager 1200

Die Ergebnisse der Versuche zum Brandrisiko von Lithiumbatterien sollen in die Datenblätter zur Schadenminimierung einfließen.

©Foto: FM Global

Um Brandschutzrichtlinien für die Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien zu spezifizieren hat FM Global, einer der weltweit führenden Industriesachversicherer, neue Untersuchungen durchgeführt. Diese Forschungen umfassten groß angelegte Brandversuche im „Research Campus“, dem Forschungs- und Testzentrum des Versicherers in West Glocester, Rhode Island, USA.

„Geschäftsführer, Risikomanager, Brandschutzorganisationen, Gemeinden und Versicherer benötigen allesamt konkrete, empirisch schlüssige Informationen darüber, wie Brandrisiken in Lagern kostengünstig gehandhabt werden können. Diese Informationen liegen uns nun vor“, sagt Frank Drolsbach, Operations Engineering Manager von FM Global in Deutschland.

Einige der wichtigsten Erkenntnisse des Versicherungsunternehmens:

  • Wellpappkartons und Verpackungsunterteilungen aus Kunststoff fangen eher Feuer als die in den Kartons verpackten Batterien selbst.
  • Von großformatigen Lithium-Ionen-Batterien, wie sie beispielsweise in Elektrofahrzeugen verwendet werden, geht in der Regel eine größere Gefahr aus als von kleinformatigen Batterien für Smartphones und Laptops. Großformatige Batterien neigen bei einem Lagerbrand zu einer schnelleren Entzündung.
  • Risikogerecht konfigurierte Deckensprinkler können das Feuer unterdrücken, ganz gleich, ob die Entzündung durch eine explodierte Batterie oder eine externe Quelle erfolgt ist.

Ein ausführlicher Bericht zu den Tests, Daten und Brandschutzempfehlungen steht nach Registrierung kostenlos in englischer Sprache unter www.fmglobal.com/researchreports zur Verfügung. Eine Zusammenfassung finden Sie unter www.nfpa.org/lithiumbatteryhazards. Die Ergebnisse sollen in die FM-Global-Datenblätter zur Schadenminimierung einfließen. Diese beinhalten technische Richtlinien, mit deren Hilfe Risikomanager, Immobilieneigentümer und für Vorschriften zuständige Behörden ihre Standorte schützen können. Videos zu den Tests mit Lithium-Ionen-Batterien finden Sie im YouTube-Kanal von FM Global. (gg/gh)

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