Entsorgung

22.07.2024 Fachbeitrag

Entsorgung: Kapazitäten aufbauen | Disposal: Build up capacities

Um Industriebatterien unter Einhaltung der Vorschriften für Analysen, Reparaturen, Demontagen, Schreddern oder für die Metallgewinnung zu befördern, sind eigene Logistikkonzepte erforderlich. | In order to transport industrial batteries in compliance with the regulations for analyses, repairs, dismantling, shredding or for metal recovery, separate logistics concepts are required.
Entsorgung

Für die Entsorgung von Lithiumbatterien sind UN-zugelassene Behältersysteme erforderlich. Manche Entsorger vermieten diese an den Abfallerzeuger. | UN-approved container systems are required for the disposal of lithium batteries. In some cases, the waste disposal company leases them to the waste producer.

©Foto: Daniela Schulte-Brader | TECVIA GmbH

Während die Zahlen für zurückgenommene und der Verwertung zugeführte Gerätebatterien für die letzten Jahre keine Steigerung aufweisen, wird die Lage für Industrie- und Hochvoltbatterien gänzlich anders eingeschätzt – auch wenn hierfür konkrete Zahlen fehlen. Für die kommenden Jahre werden deutlich höhere Rücknahmequoten erwartet, zumal nun auch die ersten Rückläufer von stationären Batteriespeichern erwartet werden.

Auf diese Annahme bauen etliche Unternehmen derzeit ihre Kapazitäten auf. So hat der finnische Batterierecycler Fortum seinen Wirkungskreis in Sachen Lithiumbatterien mit einem zentralen Hub in Deutschland für Sammlung und erste Verarbeitungsschritte. Sie setzen dabei auch auf Transport aus den umliegenden Ländern. Dabei wird zwischen Produkt und Abfall unterschieden. Manche Batterie wird erst begutachtet und diagnostiziert und gegebenenfalls repariert.
Investitionen in den Recyclingprozess für Lithiumbatterien sind kostenintensiv. Insofern bildet Fortum auch hier keine Ausnahme. Die millionenschwere Anlage für die Königsdisziplin – der hydrometallurische Prozess – bleibt in Finnland. Dorthin werden alle Abfälle verbracht.

Als ein Nadelöhr – neben den schwankenden Rohstoffpreisen und nicht kalkulierten Rücklaufmengen – hat sich die Transportbranche entwickelt. Es fehlt an Fahrern und an Unternehmen, die sich mit dem grenzüberschreitenden Transport von gefährlichen Abfällen auskennen.

Daniela Schulte-Brader


While the figures for portable batteries taken back and sent for recycling have not shown any increase in recent years, the situation for industrial and high-voltage batteries is estimated to be completely different – even if there are no concrete figures for these. Significantly higher take-back rates are expected for the coming years, especially as the first returns of stationary battery storage systems are now also expected.

A number of companies are currently building up their capacities on this assumption. Finnish battery recycler Fortum, for example, has set up a central hub in Germany for the collection and initial processing of lithium batteries. They also rely on transportation from the surrounding countries. A distinction is made between product and waste. Some batteries are first inspected and diagnosed and repaired if necessary.

Investments in the recycling process for lithium batteries are cost-intensive. In this respect, Fortum is no exception. The multi-million euro plant for the supreme discipline – the hydrometallurgical process – remains in Finland. All waste is transported there.

Daniela Schulte-Brader

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