BDE

03.07.2024 Meldung

Organisationen fordern Verbot von Einweg-E-Zigaretten

Mehrere Organisationen machen sich für ein Verbot von Einweg-E-Zigaretten stark. Denn neben einer Gefahr für die Gesundheit können aufgrund der enthaltenen Lithium-Ionen-Batterien Brände entstehen.
Raucher E-Zigarette Dampf 1200

Ein Organisationsbündnis fordert ein nationales Verbot von Einweg-E-Zigaretten. 

©Foto: picture alliance / empics | Nick Ansell

Der Absatz von Einweg-E-Zigaretten in Deutschland boomt. Jedoch gefährden diese sogenannten "Vapes" die Gesundheit, verbrauchen eine große Menge an Ressourcen und können aufgrund der enthaltenen Lithium-Ionen-Batterien gefährliche Brände auslösen. Darauf macht ein Bündnis mehrerer Organisationen in einem offenen Brief aufmerksam.

So fordern unter anderem die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die Bundesärztekammer, der bvse (Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung), der VKU (Verband kommunaler Unternehmen), das Deutsche Kinderhilfswerk das Bundesumweltministerium zu einem schnellen nationalen Verbot von Einweg-Zigaretten auf. Eine Verbotsregelung könne im derzeit in der Überarbeitung befindlichen Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) schnell verankert werden. Auch ein Verbot aus Gründen des Gesundheits- oder Jugendschutzes sei möglich, hieß es.

"Einweg-Vapes gehören verboten, denn sie verschwenden Ressourcen und richten großen Schaden an", mahnt die BDE-Präsidentin Anja Siegesmund laut einer Mitteilung. Nach der kurzen Nutzung landet die Einweg-E-Zigarette im Restmüll, in der Papiertonne, im Gelben Sack oder sonstwo. Das ist fatal, denn die Lithium-Ionen-Akkus darin lösen sehr schnell Brände aus: Kaum ein Tag vergeht, ohne dass ein Müllfahrzeug oder eine Recyclinganlage Feuer fängt, bis hin zum Totalschaden, so Siegesmund. (gg/tm)

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