Greif baut Mendig zum IBC-Kompetenzzentrum aus
Bis zu 500.000 IBC sollen in Mendig pro Jahr produziert und rekonditioniert werden.
©Foto: GreifMit einem Investitionsvolumen in zweistelliger Millionenhöhe will der Verpackungshersteller Greif Germany den Standort in Mendig zum Kompetenzzentrum für Intermediate Bulk Container (IBC) erweitern. Unter anderem durch den Umzug der IBC-Linie aus Hanweiler sowie Einrichtung weiterer Produktionskapazitäten wird ab November 2015 der größte Teil der IBC-Produktion in das Werk nahe Koblenz verlegt, in dem Greif seit Jahren eine Rekonditionierungsanlage für Industrieverpackungen betreibt. Auf einer Gesamtproduktionsfläche von 7400 Quadratmetern soll ein Durchlauf von jährlich rund 500.000 Verpackungen (Reko- und Neu-IBC) realisiert werden.
Fullservice im IBC-Geschäft
Klare Vorteile sieht Marco Krätz auch auf der Kundenseite. „Wir haben deutliche Verbesserungspotenziale erschlossen, nicht zuletzt mit Blick auf die Liefersicherheit“, so der Greif-Geschäftsführer. „Mendig wird weltweit der erste Greif-Standort sein, an dem wir absoluten Fullservice im Zusammenhang mit dem IBC-Geschäft anbieten können – von der Neuproduktion über den bundesweiten Rückholungsservice bis hin zur Rekonditionierung inklusive Rebottling und Entsorgung.“
In Mendig produziert Greif künftig die gesamte IBC-Range. Neben dem Standard-Container mit und ohne Gefahrgutzulassung gehören auch der Food-IBC mit seiner speziellen Eignung für Transport und Lagerung von Lebensmitteln sowie der GCube Elektron dazu, ein ableitfähiger IBC für den Einsatz in Ex-Zonen. (gg/gh)
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