Pflichten

02.04.2020 Fachbeitrag

Verantwortlichkeiten: Das 8-Schritte-Programm | Responsibilities: The eight-step programme

Wie Lithiumbatterien als voll eingestufte Gefahrguttransporte mit allen Verantwortlichkeiten entlang der Transportkette behandelt werden müssen. | Lithium batteries must be transported as dangerous goods, with all the associated responsibilities along the entire transport chain.
Grafik Transportkette Lithiumbatterien 1200

Typische Transportkette Starterbatterien | Typical transport chain for automotive batteries

Mit Nennenergien größer 100 Wattstunden und schwerer als 500 Gramm müssen Lithium-Ionen-Batterien als voll reguliertes Gefahrgut ohne jede Erleichterung befördert werden. Die Transportwege von der ersten Auslieferung bis zur Entsorgung am Ende des Lebenszyklus sind hierbei sehr vielfältig. Je nach Status einer Batterie können auch die Transportwege unterschiedlich ausfallen (siehe dazu die Tabellen mit den Beförderungsvarianten in der Rubrik Arbeitshilfen).

Verschiedene Akteure im Verlauf der Transportkette haben hierbei unterschiedliche Verantwortlichkeiten im Rahmen der Gefahrgutbeförderung wahrzunehmen, wie am Beispiel von Starterbatterien in den acht Prozessschritten auf den folgenden Seiten dargestellt wird.

Die Beteiligten am Gefahrguttransport sind in Paragraph 2 der Gefahrgutverordnung (GGVSEB) und Abschnitt 1.2.1 des ADR definiert.

Für die Beförderungswege vom Autohändler bis zum Abfallentsorger kommen bei Lithiumbatterien zahlreiche unterschiedliche Varianten vor. Die Verantwortlichkeiten sind aber im Grunde genommen immer die gleichen wie in den genannten Tabellen. Eine Übersicht über alle Beteiligten an der Transportkette und ihre Pflichten gemäß den Gefahrgutvorschriften gibt es unter www.fokus-gefahrgut.de, Suchwort „Pflichten“ sowie in den Arbeitshilfen als tabellarische Übersicht.

Jürgen Werny
Gefahrgutberater, München


Lithium-ion batteries with a Watt-hour rating of more than 100 Wh and gross mass of more than 500 g must be transported as fully regulated dangerous goods without any relaxation of the regulations.

The modes of transport from first shipment to disposal at the end of the life cycle are very diverse and can also vary according to the condition of the battery (see tables with transport options in the section ‘Arbeitshilfen’).

Various stakeholders involved in the transport chain for the transport of dangerous goods have different responsibilities, as illustrated in the eight steps of the process described on the following pages, using automotive batteries as an example. The parties involved in the transport of dangerous goods are defined in Section 2 of the German Ordinance on the Transport of Dangerous Goods by Road, Rail and Inland Waterways (GGVSEB) and Section 1.2.1 of the European Agreement concerning the International Carriage of Dangerous Goods by Road (ADR).

A large variety of options exists for the transport of lithium batteries from car dealer to waste disposal company.

However, the responsibilities are essentially always the same, as described in tables 1 and 2. An overview (in German) of all the parties involved in the transport chain as well as their obligations pursuant to the dangerous goods regulations is available by searching for ‘Pflichten’ (obligations) on www.fokus-gefahrgut.de or accessing the table in the ‘Arbeitshilfen’ (tools) section.

Jürgen Werny
Dangerous Goods Consultant, Munich

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