US-Luftsicherheitsbehörde empfiehlt 38.3-Test als Druckmittel
Millionenfach werden Lithiumbatterien versendet, auch per Luftfracht. Sicherheitsbehörden und Flugzeughersteller sehen die Beförderung der Energiespeicher allerdings sehr kritisch.
©Foto: FedEx"Niemals Lithium-Batterien ohne Nachweis eines erfolgreich bestandenen 38.3-Tests befördern." Dieses Fazit lässt sich aus dem aktuellen Sicherheitshinweis SAFO 16012 der US-amerikanischen Luftsicherheitsbehörde FAA ziehen, das Mitte September auf der FAA-eigenen Homepage veröffentlicht wurde.
Bei einer Untersuchung durch die Behörde war nach eigenen Aussagen aufgefallen, dass der US-Batteriehersteller Braille für bestimmte Lithium-Ionen-Batterien keinen Nachweis eines erfolgreich absolvierten Transporttests gemäß Unterabschnitt 38.3 in Teil III des UN Manual Tests and Criteria vorlegen konnte. Das Ergebnis veranlasste die FAA, in ihrem Sicherheitshinweis konkret auf diese Firma hinzuweisen und Luftfrachtcarriern zu empfehlen, immer zuerst den Nachweis für zufriedenstellend erfüllte Testanforderungen zu verlangen, bevor sie Batteriesendungen dieser Firma akzeptierten.
Die FAA hat in den letzten Jahren vier SAFO (safety alert for operateurs) mit Hinweisen für Luftfrachtcarrier zur Erhöhung der Transportsicherheit bei der Beförderung von Lithiumbatterien veröffentlicht:
- SAFO 10017, Risks in Transporting Lithium Batteries in Cargo by Aircraft.
- SAFO 15010 (Link nicht mehr aktiv), Carriage of Spare Lithium Batteries in Carry-on and Checked Baggage.
- SAFO 16001, Risks of Fire or Explosion when Transporting Lithium Ion or Lithium MetalBatteries as Cargo on Passenger and Cargo Aircraft
- SAFO 16004 (Link nicht mehr aktiv) , New International Civil Aviation Organization (ICAO) Regulatory Requirementsfor Shipping and Transporting Lithium Batteries (gg/dsb)
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