Digitaler Innovationstag "Herausforderung Lithiumbatterien"
Bei dem vierten Innovationstag "Herausforderung Lithiumbatterien" wurden innovative Ideen, Produkte und Dienstleistungen vorgestellt, die das Risiko im Verlauf eines Akkulebens deutlich eingrenzen.
©Foto: Redaktion fokus GEFAHR/GUTAm 27. November 2025 fand der 4. Digitale Innovationstag "Herausforderung Lithiumbatterien" statt. Vier Anbieter stellten in je rund 30-minütigen Online-Slots innovative Ideen, Tools, marktfähige Produkte und Dienstleistungen vor, die das Risiko im Verlauf eines Akkulebens deutlich eingrenzen.
Im ersten Part ging es um die smarte und sichere Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien und Gefahrstoffen. Tobias Wingbermühle von Düperthal machte angesichts der hohen Wachstumsraten der Akkus auf das zunehmende Gefahrenpotenzial aufmerksam. Neben rechtlichen Grundlagen informieret der Experte über aktuelle Softwarelösungen für Sicherheitsschränke und Warnmeldesysteme. Der Vortrag von Herrn Wingbermühle steht hier online zur Verfügung.
Im zweiten Vortrag informierte Friedhelm Schwender, Gründer und Geschäftsführer Vlitex, welche Möglichkeiten Brandbegrenzungsdecken bei der Prävention von Bränden von Lithiumbatterien haben und wie sie sich von klassischen Lösch- und Schutzmaßnahmen unterscheiden. Der Experte zeigte Wirkungsweisen, Einsatzmöglichkeiten aber auch Grenzen der textilen Brandschutzlösungen auf. Der Vortrag von Herrn Schwender kann hier abgerufen werden.
Patrick Kärst, Key Account Manager Gefahrstofflagerung bei Priorit, wies in seinem Vortrag auf das Brandrisiko von Lithium-Ionen-Akkus hin und stellte die richtige Lagerung und Ladung innerhalb von modernen Sicherheitsschränken in den Fokus. Kärst informierte über die unterschiedlichen Zertifizierungsmöglichkeiten für Sicherheitsschränke, die sowohl Akkus vor einem Brand von außen und im inneren des Schrankes schützen können. Den Vortrag von Herrn Kärst können Sie sich hier anschauen.
Warum eine frühe Detektion von entstehenden Bränden in Parkhäusern enorm wichtig ist und welche Möglichkeiten dafür zur Verfügung stehen, erklärte Carsten Meißner, Senior Consultant Fire Safety Solution bei der Firma Siemens im Rahmen des vierten Vortrages. Der Fachplaner beschrieb unter anderem die Potenziale und Möglichketen moderner Sensoren zur schnellen Branddetektion in Kombination eines Hochdruckwassernebelsystems, welches eine gute Schutzwirkung im Falle eines Akkubrandes in Tests unter Beweis gestellt hatte. Der Vortrag von Herrn Meißner steht hier zur Verfügung. (gg/tm)
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