Bayern-Fass nimmt neue Überkopf-Reinigungsanlage für IBC in Betrieb
Der Rekonditionierer Bayern-Fass hat in Mainburg eine neue IBC-Reinigungsanlage in Betrieb genommen. Die vollautomatische Anlage wurde als komplette Eigenentwicklung geplant und konstruiert. Der Clou: Sie wäscht die Container über Kopf. So kann laut einer Mitteilung des Unternehmens ein besseres Reinigungsergebnis mit geringerem Ressourcenverbrauch erzielt werden.
Die Anlage wendet die IBC, wäscht und spült sie, ohne dass Mitarbeiter eingreifen müssen. Der hohe Automatisierungsgrad sorgt für hohe Effizienz und spart zudem Wasser und Energie. Demnächst soll die nachfolgende Reinigungsanlage ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht, der Ressourcenverbrauch weiter gesenkt und die Kapazität des Standorts nochmals erweitert werden.
Reinigung spart 83 Prozent CO2 ein
Im Hinblick auf den „Carbon Footprint“ liege der Kohlendioxidausstoß eines gereinigten IBC bei nur einem Sechstel gegenüber einem neuen IBC, rechnet Bayern-Fass vor. Laut einer Studie der nordamerikanischen Reuseable Industrial Packaging Association (RIPA) spare man dadurch also rund 83 Prozent CO2 ein.
Viele IBC-Hersteller nehmen die entleerten IBC zurück und tauschen die Blase aus – das sogenannte Rebottling. Unter dem CO2-Aspekt sei allerdings die Reinigung wesentlich im Vorteil, so die Mitteilung des Rekonditionierers weiter. Denn gerade die neue Blase sei für die Klimabilanz kein Gewinn: Der gewaschene IBC spare gegenüber dem rebottled IBC immer noch 79 Prozent CO2 ein, wie aus der RIPA-Studie hervorgehe. (gg/gh)
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