Mauser stellt neues Inlinerkonzept für IBC vor
Ein „skINliner“-IBC von Mauser, basierend auf dem Modell SM13 EX IBC.
©Foto: Mauser-GroupMit der „skINliner“-Sperrschichttechnologie präsentiert der Verpackungsspezialist Mauser ein neues Designkonzept für IBC und starre Kunststoffverpackungen. Es vereint laut Hersteller die Barriereeigenschaften moderner Mehrschichtfolien gegen Kohlenwasserstoffe und Sauerstoff mit den logistischen Vorteilen modularer Industrieverpackungen. Insbesondere zielt die Technologie auf die Wiederverwendung und ein nahezu sortenreines Recycling gebrauchter Industrieverpackungen ab.
„Bislang ließen sich flexible Inliner weder leicht integrieren noch effizient nach der Nutzung entfernen“, erklärt Detlev Weyrauch, Leiter Innovation und Processing bei der Mauser-Gruppe. „Insbesondere bei starren IBC passen die Inliner meist nicht in den Innenbehälter. Dadurch sind die heute verfügbaren Inlinerlösungen schwer zu installieren und werden in der Nutzungsphase häufig beschädigt. Mit unserer innovativen ‚skINliner‘-Technologie setzen wir genau an diesem Punkt an. Mit Hilfe einer eigens für diesen Zweck entwickelten Schweißtechnik können wir Folienliner herstellen, die sich exakt der Innenoberfläche von IBC anpassen und somit als eine zweite innere Haut – Englisch ‚Skin‘ – fungieren.“
Der „skINliner“ ist an der Innenseite des Behälters semi-permanent fixiert und wird dadurch beim Füllen, Handling und Entleeren nicht mehr so stark mechanisch beansprucht. Im Vergleich zu starren EVOH-Mehrschicht-IBC kommt er mit weniger Sperrschichtmaterial aus. Eine UN-Zulassung für die Verwendung zum Transport gefährlicher Güter liegt laut Mauser bereits vor. (gg/gh)
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