Kunststoffverpackungen: Ausgesuchte Neuheiten
Nur wenige, aber dafür recht interessante neue Produkte gibt es aus den Reihen der Hersteller von Kunststoffverpackungen zu vermelden. für mehr bitte anmelden
© Foto: NürnbergMesse/Thomas Geiger
Damit eine Verpackung für die Beförderung gefährlicher Güter genutzt werden darf, muss sie von einer zuständigen Behörde zugelassen sein. In Deutschland ist das die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung BAM. Entwickler und Hersteller von Gefahrgutverpackungen müssen ihre Produkte dort oder bei einer von der BAM anerkannten Prüfstelle einer Bauartzulassung unterziehen, bevor sie in den Markt gebracht werden dürfen. Ein oft langwieriges Verfahren, in dem die Verpackung ihre Fähigkeiten in Fallversuchen, Temperatur- und Innendruckprüfungen, Stapeldrucktests, einer chemischen Verträglichkeitsprüfung und diversen weiteren Prüfverfahren unter Beweis stellen muss.
Trotz dieser hohen, im Dienste der Sicherheit aber durchaus sinnvollen Anforderungen finden immer wieder neue oder zumindest verbesserte Verpackungslösungen ihren Weg zum Anwender. Einige Beispiele für die Leistungen der Entwicklungsingenieure stellen wir in dieser Artikelsammlung vor, die auch als gedrucktes Booklet im Vorfeld der Messe FachPack im September 2019 veröffentlicht wurde. Dazu gehören etwa Kunststoffsäcke für Baustoffe und Chemikalien mit separatem Entlüftungsstreifen, UV-Schutz und antistatischer Ausstattung, eine Kiste aus Aluminium, die in der Rennsportformel E für den Transport von Lithiumbatterien eingesetzt wird, oder auch ein Sicherheitsschrank, der Bränden widersteht, die in seinem Inneren ausbrechen.