Fahrer wusste nichts von Gefahrguttransport

Im Rahmen einer Kontrolle stellte sich die Fracht als Gefahrgut heraus.
©Foto: Gerhard Seybert - stock.adobe.comBei einer Kontrolle eines Lkw am Grenzübergang Walserberg auf der A8 Anfang Juli 2025 überprüften die Beamten den mit rund 18 Tonnen flüssiger Ladung beladenen Sattelzug. Wie sich herausstellte, handelte es sich um ein entzündbares uns umweltgefährdendes Gefahrgut. Orangefarbene Warntafeln am Fahrzeug fehlten, der Fahrer hatte keine ADR-Schulungsbescheinigung, ebenfalls waren Feuerlöscher und Schutzausrüstung nicht vorhanden. Die Verpackungen, nicht mit Gefahrzetteln versehen, waren für das transportierte Gefahrgut nicht zugelassen, berichtete die Traunsteiner Verkehrspolizei.
Die Ladung wurde im Hafen von Triest von einer bulgarischen Spedition übernommen. Da der Sattelauflieger mit einer Plombe verschlossen war, wusste der Fahrer nachweislich nichts von seiner gefährlichen Fracht, so die Beamten. Die am Transport beteiligten Unternehmen erhalten nun Anzeigen gemäß des Gefahrgutrechts. Das Umpumpen, Umladen und Kennzeichnen des Gefahrguts erfolgt durch eine Fachspedition, die dafür anfallenden Kosten müssen die am Transport beteiligten Unternehmen tragen. (gg/tm)
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