Forschungsprojekt über Explosionsgefahren bei der Behälterreinigung geplant
Eine Gefährdung kann entstehen, wenn Behälter von Rückständen leicht entzündbarer Flüssigkeiten gereinigt werden oder wenn als Reinigungsmittel Flüssigkeiten eingesetzt werden, die im Behälter zu einem explosionsfähigen Gemisch führen.
©Foto: Rudolf GebhardtDas Sachgebiet „Explosionsschutz“ im Fachbereich „Rohstoffe und chemische Industrie“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV beabsichtigt ein Forschungsprojekt zu starten, in dem unter Leitung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) Aufladungsprozesse bei der Reinigung kleiner und mittlerer Behälter hinsichtlich ihrer Zündwirksamkeit untersucht werden. Das meldet die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie BG RCI in ihrem Exinfo Newsletter 04/2016 (Link nicht mehr aktiv).
Nachdem in einem vorbereitenden Projekt der BG RCI relevante Parameter ermittelt und eine Messmethodik etabliert wurde, besteht laut Newsletter jetzt die Möglichkeit, praxisrelevante Fragestellungen unter realistischen Bedingungen hinsichtlich der auftretenden elektrostatischen Aufladungen zu untersuchen. Damit Zielstellung und Ergebnisse nicht an den Erfordernissen und Fragestellungen der Praxis vorbeigehen, bitten DGUV und BG betroffene Firmen bei folgenden Punkten um Hilfe:
- Wie weit kommen sie mit den Vorgaben der bisherigen TRBS 2153 zurecht?
- Welche Bedeutung hat die Fragestellung für sie?
- Unterstützung bei der praktischen Durchführung
Ansprechpartner ist Oswald Losert, Tel. 0 62 21/51 08-2 83 50, oswald.losert@bgrci.de. (gg/gh)
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