Zwei Jahre hat es gedauert, bis das niederländische Unternehmen Promens seinen doppelwandigen IBC zur Marktreife gebracht hat. Kundenanforderungen mussten immer wieder in Einklang gebracht werden mit den Möglichkeiten, die Maschinenbauer, technische Zeichner und Produktmanager aus den Werkzeugen zur Produktion herausholen konnten. Und zuletzt müssen immer noch die Zulassungsbehörden ihre aufwendigen Tests durchführen, bevor sie ihr O.K. geben und damit die notwendige Zulassung für die Beförderung und – in diesem Fall –zur Lagerung gefährlicher Stoffe erteilen.
In Prozessschritten arbeiten
Sich intensiv einarbeiten und nicht lockerlassen, wenn es knifflig wird. Das empfehlen erfahrene Verpackungsanbieter, wenn es um die Suche nach geeigneter Verpackung geht. Denn selbst, wenn der Hersteller bei einer Kundenanfrage auf schon zugelassene Produkte zurückgreifen kann, ändern individuelle Kundenwünsche zur (Zwischen-)lagerung, Besonderheiten beim gewählten Verkehrsträger oder aber differenzierte Befüll- und Entleersituationen die Standardlösung schnell mal zu einer individuellen. Dann werden gegebenenfalls weitere Rechtsgebiete nach Einschränkungen durchforstet, Simulationen in unterschiedlichen Varianten durchprobiert und neue Werkzeuge gebaut.
Sowohl Kunden als auch Hersteller bevorzugen schnelle Lösungen, möglichst ohne Neuzulassung. Die Zulassungsbehörden versuchen ihnen soweit wie möglich entgegenzukommen (siehe auch den Beitrag „Schneller Ersatz finden“), aber nicht immer klappt es. Dann heißt es, sich mit Geduld in die Auflagen zu vertiefen.
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