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Arbeitskreise

27.06.2014 Tabellarische Übersicht

Gute Prognose / Forecast

Originalartikel als PDF lesen PDF, 981.9 KB Ausgabe 7 / 2014
Die Tätigkeit als Gb wird zu Beginn oft unterschätzt. Das ändert sich. / Becoming a dangerous goods safety advisor is rarely a career goal.
Gute Prognose / Forecast
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© Gefahr/gut

Für Studenten an den Fakultäten für Wirtschaftswissenschaften oder Logistik ist es auf keinen Fall das spannendste Thema auf der Agenda: das Pflichtfach „Gefahrgut“. Die meisten prognostizieren für sich, dass sie im Anschluss an das Studium nie mehr mit damit zu tun haben werden.

Doch schätzungsweise trifft es dann doch jeden 20. der Absolventen: Der darf dann in seinem Unternehmen die Funktion des Gefahrgutbeauftragten übernehmen und sei es nur, um die hauseigenen Produkte mit Lithiumbatterien endlich rechtssicher auf den Weg zu schicken.

So fängt es meistens an. Das Dumme ist nur: Bei diesem Thema muss sich ein Anwender schon für wenige Produkte tief in die Rechtsmaterie und in mögliche Praxislösungen einarbeiten. Wer das macht, tritt relativ schnell in die Phase der Gewöhnung ein und leckt unter Umständen sogar Blut. Dann wird darum gekämpft, Seminare oder Fachkonferenzen zu den Spezialthemen zu besuchen, derjenige lässt keinen Weiterbildungstermin der IHK verstreichen und wird vielleicht Mitglied bei einem der derzeit 34 Expertenkreise in Deutschland.

Und das ist gut so. Denn derzeit findet ein massiver Generationswechsel statt: Die Gefahrgutbeauftragten der ersten Stunde gehen in den Ruhestand. Der Bedarf an jungen, interessierten Nachwuchskräften wächst.

Daniela Schulte-Brader


For students of the business sciences or Logistics, it’s hardly the most exciting part of their curriculum: mandatory courses on “dangerous goods transport”. Most assume that, once their studies are behind them, they’ll never have anything to do with the topic again.

But for roughly one in twenty, that’s not quite true: They become their company’s dangerous goods safety advisor, even if the task at hand chiefly consists in ensuring that its products with lithium batteries are finally transported in a legally approved manner.

That’s usually how it starts. The only problem: When it comes to this subject, even if they’re only dealing with a few products, these new advisors need to carefully research the relevant legal material and familiarise themselves with a range of potential practical solutions. And those who do so quickly get used to the work and may even get hooked on it. Then they’ll fight for the right to attend seminars and trade conferences on special topics, never miss another continuing education workshop from the Chamber of Commerce and Industry, and/or join one of the 34 expert symposia currently offered across Germany.

And that’s a good thing, because right now a massive changing of the guard is underway: The first generation of dangerous goods safety advisors are now going into retirement, creating a new demand for young and energetic successors.

Daniela Schulte-Brader

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