Lithiumbatterien

18.06.2024 Meldung

Großbritannien schlägt 136 neue UN-Nummern vor

Für die geplante Neuklassifizierung von Lithiumbatterien ab 2027 überschlagen sich einige Länder mit umfassenden Vorschlägen. Das zeigen eingereichte Papiere für die nächste Gremiensitzung.
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Eigene UN-Nummern für Lithiumzellen und -batterien mit reduziertem Ladezustand, neue UN-Nummern für Lithiumbatterien zur Entsorgung oder begrenzten Mengenregelungen statt SV 188: Vorschläge für die Neuordnung der Lithiumbatterien nähern sich einem spannenden Stadium.

©Foto: Daniela Schulte-Brader/Springer Fachmedien München GmbH

Lithiumbatterien sollen ab 2027 unter neuen Klassifizierungsregeln eingestuft und befördert werden. An der Struktur wird seit Jahren im internationalen Fachausschuss für die Beförderung gefährlicher Güter und für das global harmonisierte System der Klassifizierung und Kennzeichnung von Chemikalien gearbeitet.

Nun hat Großbritannien für die kommende Junisitzung des UN-Sub-Committee of Experts on the Transport of Dangerous Goods ein Papier für die Agenda eingereicht, das einen Vorschlag für insgesamt 136 neue UN-Nummern enthält. Der übermittelnde Sachverständige des Landes sieht in den Ergänzungen zum geplanten gefahrenbasierten System den Versuch eines benutzerfreundlichen Ansatzes für die Identifizierung von Batterien. Zuvor im April hatten Vertreter Belgiens, Frankreichs und des Batterieverbands RECHARGE ein Dokument für die Sitzung eingereicht, das 36 neue UN-Nummern vorsieht. (gg/dsb)

Save the date: 18. Fachkonferenz Lithiumbatterien vom 27.-31. Januar 2025.

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