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Kennzeichnung

17.07.2020 Fachbeitrag

Etiketten: Speziell entwickelt | Labels: Specially developed

Die Folien, die für Gefahrzettel, Placards und GHS-Kennzeichen genutzt werden, müssen bestimmten Standards genügen. Doch auch beim Druck der Etiketten sind hohe Anforderungen zu erfüllen. | The materials used for hazard labels, placards and GHS labels must be in compliance with specific standards. But even the printing must satisfy stringent requirements.
Gefahrzettel 1202 Heizöl Diesel Klasse 3 1200

Gefahrgutkennzeichen unterliegen bestimmten Anforderungen. Werden sie nicht erfüllt, ziehen sie gegebenenfalls die Aufmerksamkeit von Kontrollbehörden auf sich. | Signage for dangerous goods is subject to specific requirements. If these are not met, they may attract the attention of supervisory authorities.

©Foto: Mario Gaede

Der Bedarf an Etiketten für Industriechemikalien beträgt etwa fünf Prozent des Gesamtumfangs an Etikettenmaterial. Das berichtet Jouni Iiskola vom internationalen Folienhersteller UPM Raflatac. „GHS-Standardetiketten für gefährliche Chemikalien sind oft PE- und PP-Etiketten nach Industriestandard oder sogar papierbasierte Etiketten auf der Basis von gestrichenen, mittelglänzenden Papieren.“ Die Druckereien, die die Etiketten für industrielle Transportverpackungen (wie z. B. Fässer) bedrucken, nutzen entweder das relativ neue Verfahren Thermotransfer-Druck (TTR), Laser oder Tintenstrahl. „In diesen Fällen werden speziell entwickelte Materialien verwendet“, betont er. Für den Seetransport verlange der International Maritime Dangerous Goods Code (IMDG), der ein globales System zur Regelung des sicheren Transports gefährlicher Güter auf See ist, dass die Etiketten eine bestimmte Haltbarkeit aufweisen und die Anforderungen von BS5609 erfüllen.

Der Klebstoff wird auf der Grundlage des Verpackungsmaterials ausgewählt, „aber in der Regel muss er stark sein (eine gute Haftung an der Verpackung haben), er muss unter verschiedenen Bedingungen haften (auch bei Kälte, sogar bei Kälte) und mögliche Feuchtigkeit in der Verpackungsoberfläche tolerieren“. Auch die Beständigkeit gegen Witterungseinflüsse (Sonnenlicht, Regen) und Chemikalien sei in der Regel erforderlich.

Ein Laie erkenne die Spezifikationen übrigens nicht. Das heißt, er benötigt einen Etiketten- oder Gefahrzettelanbieter seines Vertrauens.

Daniela Schulte-Brader


According to Jouni Iiskola from UPM Raflatac, an international manufacturer of label materials, the requirement for labels for industrial chemicals constitutes about 5% of the total volume of label material. “Standard GHS labels for dangerous chemicals are often the industry-standard PE and PP labels, or even paper labels made from coated, medium-gloss papers.” The printers that print labels for industrial transport packaging such as drums use the relatively new thermal-transfer printing (TTR) or laser or inkjet printing. “Specially developed materials are used in these cases,” he adds. In the case of maritime transport, the IMDG-Code requires that labels have certain durability and meet the requirements of BS5609.

The adhesive selected is based on the packaging material used, “But as a rule it must be strong (have good adhesion), adhere under various conditions (even at low temperatures ) and tolerate possible moisture on the packaging.” Weathering (sunlight and rain) and chemical resistance is also usually required.

A layman would not be able to perceive these specifications. Hence the need for a reliable label supplier.

Daniela Schulte-Brader

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