Duisburg verbannt E-Roller aus Bussen und Bahnen
Das Verbot betrifft nur E-Tretroller, nicht aber E-Bikes, E-Rollstühle oder Aufsitz-Elektromobile.
©Foto: Andriy/AdobeStockDie Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) erlaubt ab dem 1. März 2024 keine Elektro-Tretroller mehr zur Mitnahme in Bussen und Bahnen. Wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilt, folge man damit wie andere Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs einer Empfehlung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV).
Als Grund für das Verbot wird die Sicherheit der Fahrgäste angeführt. Nachdem es laut Mitteilung im europäischen Ausland zu mehreren Bränden von E-Tretrollern in öffentlichen Verkehrsmitteln gekommen sei, habe sich der VDV-Betriebsausschuss intensiv mit dem Thema „Gefährdung durch Akku-Brände von E-Tretrollern“ befasst und eine Mitnahme von E-Tretrollern grundsätzlich nicht empfohlen. „Durch eine mögliche Rauchentwicklung können gesundheitliche Schäden bei Fahrgästen entstehen – diese Gefahr wollen wir nicht eingehen“, erklärt die DVG. Deshalb werde die Mitnahme von E-Tretrollern in Bussen und Bahnen untersagt, bis es eindeutige Sicherheitsstandards gebe. Nicht von dem Verbot betroffen sind E-Bikes, E-Rollstühle sowie Aufsitz-Elektromobile.
DVG und VDV verweisen auf Fälle in Barcelona und London, in denen sich E-Tretroller selbst entzündeten. Die Folge sei eine enorme Rauchentwicklung und die Freisetzung gesundheitsgefährdender Schadstoffe gewesen. Sowohl Barcelona als auch London hätten mittlerweile die Mitnahme von E-Tretrollern verboten. (gg/gh)
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