Brand bei Hersteller von Lithiumbatterien
Die Halle brannte vollständig aus, vorsätzliche Brandstiftung liegt laut den Ermittlungen höchstwahrscheinlich nicht vor.
©Foto: Uwe Anspach/dpaEin Schaden von bis zu fünf Millionen Euro ist bei einem Brand in einer Elektronikfirma im baden-württembergischen Ölbronn-Dürrn bei Pforzheim entstanden. Wie das Polizeipräsidium Karlsruhe berichtet, brach das Feuer in der Nacht auf Freitag, den 9. März, aus noch unklarer Ursache in einer Produktionshalle aus, die in der Folge vollständig niederbrannte. In der Firma werden den Ermittlungen zufolge vorwiegend Lithium-Ionen- und Lithium-Eisenphosphat-Akkus hergestellt, die allein mit einem Schadenswert von rund einer Million Euro zu Buche schlagen. Eine vorsätzliche Brandlegung schließen die Ermittler weitestgehend aus.
Insgesamt waren nach Angaben der Polizei 100 Feuerwehrleute der umliegenden Wehren sowie 15 Kräfte der Rettungsdienste im Einsatz. Personen kamen nicht zu Schaden. Umweltmessungen haben keine Ergebnisse oberhalb von Grenzwerten ergeben, heißt es im Bericht. Die weiteren Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat Pforzheim. (gg/gh)
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