Lithiumbatterien

19.05.2023 Fachbeitrag

Beförderung: Maßnahmen und Pflichten | Transportation: When the Weight gets heavy

Sobald die Nennenergie einer Lithiumbatterie die Grenze von 100 Wh oder 2 g Lithium überschreitet, fällt ihr Versand vollumfänglich unter die Gefahrgutvorschriften. | As soon as the nominal energy of a lithium battery exceeds the limit of 100 Wh or 2 g lithium, its shipment falls under the dangerous goods regulations without facilitation.
Gabelstapler Lithiumbatterie Ladefläche 1200

Sehr wichtig: eine UN-zugelassene Verpackung wählen |  Very important: choose UN approved packaging

©Foto: Fritz Gruppe

Alle Gefahrguttransporte lassen sich gut als Prozess beschreiben, beginnend mit der korrekten Klassifizierung und endend mit den Aufgaben beim Entladen und Empfangen der Ware.

Dies gilt auch für die Beförderung von Lithiumbatterien.

Gefahrgut- und Lithiumbatterieexperte Jürgen Werny teilt deshalb gerne in folgende Prozessschritte auf:

  1. Klassifizierung / Identifizierung
  2. Auswahl einer Verpackung
  3. Kennzeichnung der Verpackung
  4. Dokumentation
  5. Kontrolle Fahrzeug / Fahrer vor Verladung
  6. Verladung und Kontrolle der Ladungssicherung nach der Verladung
  7. Durchführung der Beförderung
  8. Entladen und Empfang der Ware

Die Beteiligten am Transport haben unterschiedliche Pflichten gemäß der nationalen deutschen Gefahrgutverordnung GGVSEB zu beachten. Die Prozessbeschreibung kümmert sich unter anderem um die Schnittstellen bei den involvierten Firmen. 

Acht Schritte und die jeweils erforderlichen Maßnahmen werden in der Checkliste erläutert und Fundstellen aufgelistet. 

Bei dem beschriebenen Beispiel handelt es sich um Lithium-Ionen-Batterien mit 500 Kilogramm Gewicht und 80 Kilowattstunden Nennenergie. Eine solche Batterie soll von einem Automobilhersteller zu einem Autohändler transportiert werden.

Die Liste aus dem Booklet Lithium Batteries Special 2023 S.22-33 finden Sie auf unserem Arbeitsportal unter Arbeitshilfen, Kategorie Checklisten, Stichwort "Lithiumbatterien", Titel "Lithiumbatterien: Beförderung | Lithium Batteries: Transportation (dt./engl.)".


All dangerous goods transport can be described very well as a process, starting with the correct classification and ending with the tasks of unloading and receiving the goods.

This also applies to the carriage of lithium batteries. The process steps are:

  1. Classification / Identification
  2. Selection of a packaging
  3. Labeling of the packaging
  4. Documentation
  5. Vehicle / driver check before loading
  6. Loading and checking the load securing after loading
  7. Performance of Carriage
  8. Unloading and receiving the goods

Those involved in the transport have to observe different obligations according to the national German dangerous goods regulation GGVSEB, the process description takes care of the interfaces at the companies involved, among other things.

Eight steps and the necessary measures are explained in detail in the article and the references are listed. In practice, it makes sense to work with checklists.

The example described is a lithium-ion battery weighing 500 kilograms (kg) and rated at 80 kilowatt hours (kWh).

This battery is to be transported from a car manufacturer to a car dealer.

The list from the booklet Lithium Batteries Special 2023 p.22-33 can be found on our website under "Arbeitshilfen", category "Checklisten", keyword "Lithium Batteries", title "Lithiumbatterien: Beförderung | Lithium Batteries: Transportation (dt./engl.)"

Jürgen Werny
Dangerous Goods Expert, Munich

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