Donnerstag, 28. August 2014
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21.02.2013Logistik

VTG meldet geringe Zuwächse für 2012

1700 neue Waggons der verschiedensten Gattungen baute VTG in 2012
© Foto: VTG

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Konzernumsatz des Hamburger Schienenlogistikers und Waggonvermieters VTG um 2,3 Prozent auf 767,0 Millionen Euro. Dies geht aus den vorläufigen Zahlen für 2012 des Unternehmens hervor. Das operative Ergebnis (Ebitda) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 3,0 Prozent auf 173,8 Mio. Euro.

„Wir haben das vergangene Jahr deutlich besser abgeschlossen als erwartet. Vor allem durch die gute Entwicklung im Geschäftsbereich Waggonvermietung konnten wir die leichte Delle des ersten Halbjahres ausbügeln und durch eine Aufholjagd ein insgesamt erfreuliches Ergebnis erzielen“, sagte VTG-Vorstandsvorsitzender Heiko Fischer und ergänzte: „2012 haben wir intensiv am Ausbau und der Wettbewerbsfähigkeit unseres Waggonparks gearbeitet. So wurden mehr als 1.700 Waggons neu gebaut, ausgeliefert und direkt vermietet.“

Der Geschäftsbereich Waggonvermietung war demnach geprägt von hohen Investitionen in den Neubau. Die insgesamt 1.700 neuen Waggons verschiedenster Gattungen wurden direkt in teils langjährige Mietverhältnisse mit Neu- sowie Bestandskunden überführt. Daraus sowie aus den erzielten Preiserhöhungen in der Bestandsflotte resultierte in der Waggonvermietung laut VTG ein Umsatzanstieg von 3,5 Prozent auf 314,6 Millionen Euro sowie eine Erhöhung des Ebitda um 7 Prozent auf 167,4 Millionen Euro.

Die Schienenlogistik steigerte ihren Umsatz um 0,9 Prozent auf 296,8 Millionen Euro. Das Ergebnis verringerte sich um 36,2 Prozent auf 7,7 Millionen Euro. In einem insgesamt schwierigen Markumfeld, so die Mitteilung des Konzerns, begleitet von der Insolvenz eines wesentlichen Kunden und einem schwachen Agrargeschäft, sei der Geschäftsbereich insgesamt unter den Erwartungen geblieben.

Die Tankcontainerlogistik hat sich 2012 auf den weltweiten Märkten behauptet. Nach Aussage von VTG hätten leichte Überkapazitäten, starker Preisdruck und höhere Kosten jedoch für eine insgesamt verhaltene Ergebnisentwicklung gesorgt. Der Umsatz erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 155,5 Mio. Euro, das Ebitda ging um 8,7 Prozent auf 11,9 Mio. Euro zurück. Insgesamt 10.100 Container waren für die Tankcontainerlogistik im Einsatz. (gg/gh)

 

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