Sonntag, 20. April 2014
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21.02.2013Vorschriften

ICAO will Transport von Li-Ion-Batterien auf Passagierflügen einschränken

Flughafen Frankfurt
Nach dem Willen der ICAO soll der Transport von Lithium-Ionen-Batterien bis 35 Kilogramm auf Passagierfliegern zeitweise untersagt werden.
© Foto: ddp/Thomas Lohnes

Die internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) der Vereinten Nationen will die Ausnahmeregelung für den Transport von Lithium-Ionen-Batterien bis zu einem Gewicht von 35 Kilogramm im Frachtraum von Passagierflugzeugen zurückziehen.

„Dieses Amendment der Sondervereinbarung A51 ist eine vorübergehende Maßnahme, um zu garantieren, dass die Sicherheitsaspekte Vorrang haben, solange die aktuellen Untersuchungen in den USA und Japan laufen“, erklärte der Präsident des ICAO-Councils, Roberto Kobeh González. Ähnliche Batterien waren auf mehreren Flügen des Boeing 787 Dreamliner in Brand geraten.

Falls die Mitglieder der ICAO der Rücknahme zustimmen, wird der Transport der schweren Li-Ion-Batterien auf Passagierflügen sehr wahrscheinlich weltweit untersagt. Üblichwerweise gilt ein Gewichtslimit von rund fünf Kilogramm. Für den Expresstransport von Austauschbatterien gilt bisher die Ausnahmeregelung bis 35 Kilogramm.

Die Luftfahrtorganisation weist darauf hin, dass die Änderung keine anderen Batterietypen und auch nicht die Beförderung per Frachtflieger betrifft. Im Kasten „Weitere Informationen“ finden Sie den Link zur Mitteilung der ICAO. (gg/rup/gh)

 

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